Lesescouts

Lesescouts

 

Wer sind die Lesescouts?

Die Lesescouts im Gespräch mit Autorin Katja Brandis auf der Frankfurter Buchmesse 2018

 

Rezensionen der Lesescouts

 

 

Carag ist aufgeregt, denn Andrew Millings großer Tag kann jeden Moment beginnen. Natürlich laufen die Vorbereitungen für den wahrscheinlich entscheidenden Kampf gegen die feindlichen Woodwalker in vollem Gange. Zudem stehen auch noch die Abschlussprüfungen an, die Carag unbedingt bestehen muss. Doch aufs Lernen kann sich der junge Puma-Wandler nicht wirklich konzentrieren, was ihm große Sorgen bereitet. Schließlich hängt von diesen Prüfungen ab, ob er nach den Ferien ein Zweitjahr-Schüler sein wird. Werden Carag und seine Freunde es schaffen, Milling zu besiegen und, trotz der ganzen Aufregung, ihre Abschlussprüfungen bestehen?

Am besten hat mir die Stelle gefallen, an der Jeffry und die anderen Wölfe die Seite wechselten. Ab diesem Teil des Buches wurde Jeffry auch zu einer meiner Lieblingsfiguren. Meine zwei absoluten Lieblingscharaktere sind auf jeden Fall Tikaani, die ich wegen ihrem Mut super finde und Holly, das kleine Horrorhörnchen.

Der letzte Teil der Reihe ist auf jeden Fall ein gelungenes Finale und sicherlich ein Highlight für jeden, dem die anderen fünf Bände auch gefallen haben. Anna-Lena, 13 Jahre

 

„Windborn - Erbin von Wind und Asche“ wurde von Jennifer Alice Jager geschrieben.

In dem Buch geht es um Ashara, die jeden Tag um ihr Leben und um das ihrer Sippe in der Wüste kämpft. Ashara ist eine Wolkenstürmerin und kann den Wind bezwingen, dazu ist sie die letzte Hoffnung ihrer Sippe, diese ans Wasser zu führen. Als sie vor den Skars, ihren Feinden, versucht zu fliehen, läuft sie Khiyan in die Arme. Khiyan gehört zu einem Volk, das in den Bergen lebt und ebenfalls gegen die Skars kämpft, die alle Feinde in Spione und veränderte Lebewesen umwandeln. Während Ashara anfangs noch eine Art Gefangene Khiyans ist, nähern sie sich immer mehr an. Dabei lern Ashara auch immer mehr über sich selbst und ihre Fähigkeiten. Doch schon bald wird Khiyan von den Skars gefangengenommen und droht ebenfalls verändert zu werden. Nun muss Ashara handeln.

Das Buch ist wirklich toll, denn wenn es auch Fantasy enthält, kann man sich alles bildlich vorstellen. Auch die Mischung aus Action, Fantasy, Liebe und Spannung ist etwas wirklich Besonderes. Die Figuren sind ebenfalls sympathisch, obwohl Ashara und Khiyan nicht immer nett sind und auch zweifeln oder ungerecht sind. So kann man sich ebenfalls besser mit den Figuren identifizieren.

Das Buch ist sehr, sehr spannend und es sollten alle lesen die Spannung, Nervenkitzel und Happyends lieben! Lena, 13 Jahre

 

Samanthas Onkel Paul ist eigentlich ziemlich harmlos und ziemlich seltsam. Aber dann verschwindet er und hinterlässt Samanthas Schwester 2,4 Milliarden Dollar, Samanthas Bruder die New York Yankees und Samantha selbst einen alten Regenschirm.

Samantha ist entsprechend frustriert. Bis sie mit ihrem Bruder herausfindet, dass der Schirm eine geheime Karte enthält und damit verbunden viele Rätsel, die sie rund um die Welt führen. Was sie dabei erlebt ist saukomisch und richtig spannend. Doch das ist noch nicht alles: Denn man muss als Leser selbst Rätsel lösen und Codes knacken. Und tolle Bilder gibt es auch noch.

Auch wenn ich eigentlich nicht so gerne lese, vor allem nicht so dicke Bücher, konnte ich dieses Buch kaum weglegen. Es hat richtig viel Spaß gemacht, weil es so spannend ist, dabei lustig und man selbst auch was machen kann.

Das Buch ist für alle was, für Mädchen und Jungen, und für alle, die gerne knobeln. Echt cool! Paula, 10 Jahre

 

Lilo hat einen Vater, der ist Vampir, hat aber eine Smoothie-Bar. Lilos Mama ist eine Hexe und ihr Kater heißt Herr Rüdiger und glaubt, dass er ein gefährlicher Hund ist. Und sie hat eine beste Freundin, Luisa.

Weil Lilo weder ein Vampir noch eine Hexe ist, zieht ihre Familie in eine normale Stadt. Dort kommt es aber immer wieder zu komischen Situationen, weil ihre Familie so seltsam ist. An einem Tag läuft dann alles schief, weil Herr Rüdiger beleidigt ist und zum fiesen Nachbarn geht. Der hypnotisiert ihn und will ihn behalten, um seine Nachbarn zu ärgern. Durch einige Unglücke passiert es, dass Lilos Mama und ihre Papa ausgeschaltet sind. Und so muss Lilo mit Luisa einen weg finden, alles wieder rückgängig zu machen. Dabei passieren natürlich noch mehr lustige und spannende Sachen.

Ich fand das Buch sehr lustig und mir haben auch die vielen farbigen Bilder richtig gut gefallen. Auf jeder Seite ist irgendein größeres oder kleineres Bild. Aber das Buch ist nicht nur lustig, sondern auch spannend, weil der Nachbar so fies ist. Und deshalb war ich ganz gespannt, wie Lilo ihre Familie retten kann.

Ein tolles Buch für alle! Emma, 7 Jahre

 

Ich habe mich schon sehr auf diesen Band von Arlo Finch gefreut! Der erste Band war ja total toll und spannend und etwas ganz anderes, als normale Fantasy. In diesem Buch geht es zwar nicht ganz zur Sache wie im ersten, aber man erfährt viel über Arlo, was ihn ausmacht und unterscheidet. Dabei kommt er aber trotzdem immer wieder in spannende Situationen. So wird einem trotzdem nicht langweilig!

Arlo fährt dieses Mal mit seinen Freunden auf ein großes Pfadfindercamp, wo man vieles lernen kann und auch mal an seine Grenzen kommen soll. Die ungewöhnlichen Fähigkeiten dieser Pfadfinder sind aber manchmal unwichtiger als der Streit und der Knatsch in der Gruppe selbst. Denn der Anführer wird krank und dann kommt noch ein neuer Junge dazu. Und Arlo findet heraus, dass es einen gemeinen Doppelgänger in der Gruppe geben muss. Was dann passiert, will ich nicht verraten, denn egal, was man erzählt, überall lauert Spoileralarm!

Ich fand das Buch wieder richtig super. Im nächsten Band würde ich mir zwar wieder etwas mehr Action erhoffen, aber dafür hat man dieses Mal eine Menge über Arlo erfahren. Und man hat gesehen, dass auch in so einer Gruppe nicht immer alles toll läuft. Deshalb kann ich nur wieder die Empfehlung geben: Ein super Buch für alle!!! Felix, 13 Jahre

 

Mr. Pinguin ist ein Pinguin und möchte unbedingt ein großer Abenteurer sein. Deshalb freut er sich, als er endlich seinen ersten Auftrag bekommt und einen Schatz in einem Museum finden soll. Dort ist dann aber nicht alles so, wie es auf den ersten Blick erscheint. Und gefährlich wird es noch dazu, denn plötzlich findet die Schatzsuche in einem Dschungel statt und gefährliche Juwelendiebe sind Mr. Pinguin auf den Fersen. Gut, dass er Hilfe von der Kung-Fu-Spinne Colin bekommt.

Das Buch ist richtig lustig und vor allem auch spannend. Aber nicht so, dass man richtig Angst haben muss, sondern so, dass man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Dass ausgerechnet ein verfressener Pinguin und ein Spinne, die Kung-Fu kann, sich auf Schatzsuche begeben, macht viele Situationen richtig lustig. Außerdem gibt es auch immer wieder Bilder im Buch, damit kann man sich vieles noch besser vorstellen. Und ich hatte ständig Hunger auf Fischstäbchen beim Lesen.

Für Jungen und Mädchen, die es spannend mögen, aber lieber zwischendurch lachen, als sich zu gruseln. Richtig toll! Paula, 9 Jahre, Emma, 6 Jahre

 

Dieses Buch ist sicherlich ein Mädchen-Buch, aber es ist ganz anders als alle, die ich bisher gelesen habe. Natürlich geht es um die Suche nach der perfekten Liebe und um Gefühlschaos, aber das Ganze wird noch verbunden mit dem Kampf um ein altes Kino und einem Jungen, der aus einem alten Schwarz-Weiß-Film kommt. Ava muss sich jetzt nicht nur um die Rettung des Kinos ihrer Oma kümmern, sondern sich auch noch zwischen zwei Jungen entscheiden. Und der eine, Horst, entsteigt eben täglich einer alten Filmrolle aus den 50ern. Und mit seinen Klamotten aus der Zeit bringt er auch die Einstellungen dieser Zeit mit in Avas Leben: Jungs müssen cool sein, Mädchen fleißig und bescheiden und schwanger kann man schon werden, wenn man Händchen hält…

Das Buch ist turbulent und lustig und manchmal auch ein bisschen traurig und spannend und vieles mehr. Am Anfang muss man sich, finde ich, zwar ein bisschen durchbeißen, aber dann wird es immer rasanter und komischer. Eine tolle Abwechslung zu den bisherigen Liebesgeschichten! Mara, 15 Jahre

 

In diesem Buch geht es um das 16-jährige Mädchen Ava, das mit aller Kraft versucht, das alte Kino ihrer Großmutter zu retten. Außerdem nimmt sie sich vor, sich während der Sommerferien zu verlieben. 

Doch, obwohl sie denkt, beides sei aussichtslos, geht es schneller als gedacht. Denn bald muss sich Ava zwischen zwei Jungs entscheiden. Während der Renovierung des Kinos trifft sie auf Horst und Frans. Horst hat ein großes Geheimnis und Ava fühlt sich zu ihm hingezogen. Und Frans? - Tja, er wäre einfach der perfekte Freund. Doch es gibt noch viele Missverständnisse und Probleme zu bewältigen: Sowohl bei der Renovierung des Kinos als auch in der Liebe. Doch am Ende siegt die wahre Liebe.
Dies ist ein wirklich tolles Buch, das einen während der gesamten Geschichte so sehr begeistert, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Es ist v.a. für Mädchen ab ca. 12 Jahren empfehlenswert, die gerne aufregende Geschichten lesen. Lena G., 13 Jahre
 
 

Bei dem Buch darf man nicht zu viel verraten, denn sonst ist die Spannung raus. Es geht dabei um Nina, die aus dem Koma erwacht und sich an manche Dinge erinnert, die laut Eltern und Freunden so nicht richtig sind, und sich an andere Dinge nicht mehr erinnert. Dadurch wird Nina immer verunsicherter, was war, was ist, was stimmt, was nicht. Dass es letztendlich um einen schlimmen Unfall geht, um Liebe und vielleicht auch Verrat, macht das Buch unglaublich spannend. Aber nicht wie einen Krimi, sondern anders. Das Buch zieht einen in seinen Bann, man fühlt und leidet mit Nina mit, man fragt sich selbst, was stimmt. Und man wird ganz schön nachdenklich, was Erinnerungen mit einem machen.

Meine Bewertung: Das Buch war zwar nicht ganz einfach, aber es hat mich nach wenigen Seiten in seinen Bann gezogen und richtig mitgerissen. Die Hauptfigur, aber auch die Nebenfiguren sind toll dargestellt und man fühlt sich, als ob man dabei wäre. Es ist vielleicht keine leichte Kost für zwischendurch, aber deshalb erst recht ein unglaublich gutes Jugendbuch! Jedem zu empfehlen, der mal etwas anderes lesen will. Spannend und faszinierend! Mara, 13 Jahre

 

Nina hatte einen Unfall und erwacht aus dem Koma. Sie erinnert sich ganz genau, dass zwei Hände sie die Klippe runterschubsten, aber ihre Eltern sagen etwas anderes. Als dieser Junge plötzlich in der Schule vor ihr steht und sie ihn nicht erkennt, beschließt Nina herauszufinden, was mit ihr passiert ist und was es mit dem Jungen auf sich hat. Dabei kommt es zu vielen unerwarteten Wendungen, die nicht mit Fantasy oder Horror zu tun haben, aber einen ganz schön mitnehmen

Das Buch ist als Liebesroman ist für 12-14jährige Mädchen geeignet, wobei auch Krimi-Aspekte mit enthalten sind. Er ist auch für Mädchen passend, die gerne über das Ende eines Buches spekulieren und es lieben mitzufiebern Und dazu sollte man überraschende Happy Ends mögen. Perfekt dafür! Lena S., 13 Jahre

 

In diesem Buch geht es um die Jugendliche Alexandra Lucas, die während des ersten Teils noch in letzter Sekunde, bevor man alle Portale schloss, durch eines davongesprungen war. Dadurch wollte sie der Menschheit, besonders ihrem festen Freund Dominick, ihrer Freundin Rita und vielen ihrer Verwandten, die bereits schon Wochen zuvor von der Erde gegangen waren, die Wahrheit verkünden: Der Komet war nur eine Fälschung und die Erde ist unbeschadet. Doch dies stellt sich nicht als leichte Aufgabe heraus, als sie bemerkt, dass sie anfangs nicht mit allen anderen in einer Gruppe ist, sondern erst in der sogenannten Integrationsphase. Das macht das Finden ihrer Freunde und Verwandten nicht leicht. Anfangs fällt es ihr sehr schwer Vertrauen zu der viel höheren Technik aufzubauen. Außerdem muss sie in dieser kritischen Phase aufpassen, trotz ihrer Wut, nicht die Wahrheit preiszugeben. Damit muss sie auf den richtigen Zeitpunkt warten. Als sie endlich nach langer Zeit eine Bekannte trifft, die sie früher immer als „Verrückte“ bezeichnete, wird ihr klar, dass ihr nichts anderes übrigbleibt, als dieser Person die Wahrheit zu erzählen, nachdem sie Vertrauen zu ihr aufgebaut hat. Doch Alex´ Vorahnung zum Schluss selbst als Irre dazustehen, kommt ganz anders als gedacht. Die „Verrückte“ namens Katherine Kirkwood nimmt sie stattdessen mit zu einem Treffen der Umbra-Gruppe. Diese ist eine geheim ermittelnde Organisation, die herausfinden will, was diese merkwürdige technische Welt wirklich vorhat. Zu Beginn ist es nicht so leicht für die Mitglieder dieser Gruppe, der Erzählung einer 18-Jährigen zu glauben, das aber im Laufe der Zeit zu einem neuen Plan wird: Wieder auf die Erde zu gelangen. Bald darauf stellt sich heraus, was die Gegenleistung für so ein Paradies ohne Arbeit und Hungersnot ist. Nach dem Tod müssten die Menschen ihr Gehirn abgeben für ein Biohologramm, die Diener für die Menschen in dieser Welt sind. Diejenigen, die nicht bereit sind diesen Pakt einzugehen, müssen als Strafe für die Hologramme arbeiten. Viele sind sich sofort im Klaren darüber, diesen Beitrag zu leisten, doch andere, wie Alex, sind sich nicht sicher, was sie davon halten sollen. Als die erste Phase überstanden ist, findet Alex schließlich ihre Freunde und Verwandten wieder. Auch hat ihre Organisation bereits viele Dinge herausgefunden und kommt nach und nach zu dem Entschluss, dass es wirklich einen Weg geben könnte, zur Erde zurückzukehren. Doch, um dies schaffen zu können, benötigen sie Hilfe von der interessensgleichen Gruppe. Diese will aber kein Bündnis mit ihrer Gruppe eingehen, da sie Alex‘ Wahrheit keinen Glauben schenkt. Nachdem sie überzeugt wurde ein Bündnis einzugehen, kommt es trotzdem zu der großen Frage, wie sie zur Erde zurückkehren sollen, wenn doch die Region die ganze Zeit unter Beobachtung steht. Es gibt jedoch eine Lösung und einen Kampf ums Überleben.   

Meine Beurteilung: Aus meiner Sicht ist die Geschichte richtig jugendgemäß. Die Sprache in dem Buch ist eigentlich fast immer verständlich gewesen. Ich finde, dass es ein sehr gelungenes Buch ist, weil man sehr schön anhand der Beschreibungen weiß, wie sich in den einzelnen Momenten die Personen fühlen. Auch fand ich es gut, dass schon direkt am Anfang Spannung aufgebaut wurde, die sich fast bis zum Schluss des Buches durchzog. Ich fand das Thema auch sehr interessant und spannend, da es teilweise Stellen gab, die uns und unsere Umwelt in der heutigen Zeit betreffen. Kira, 14 Jahre

 

Ich fand das Buch wirklich klasse. Auch wenn es um einen etwas merkwürdigen Jungen geht, ist er doch kein Außenseiter. Und auch wenn Fantasy eine wichtige Rolle spielt, rennen trotzdem nicht ständig Trolle oder Feen herum. Arlo Finch zieht mit seiner Mutter und seinem Bruder in ein abgelegenes Bergdorf. Er findet zwar bei einer Pfadfindergruppe schnell Anschluss und lernt mit seinen Ticks umzugehen, aber er spürt auch, dass irgendetwas nicht nur bei seinem Onkel seltsam ist, sondern in der ganzen Umgebung. Bei einem großen Pfadfinderwettbewerb müssen sich Arlo und seine neuen Freunde nicht nur den anderen Gruppen und den Aufgaben stellen, sondern auch einer magischen Welt, die Arlo offenbar töten will. Aber alle halten zusammen, sodass zumindest der Wettbeweb zu einem Erfolg wird. Und was die magische Welt von ihm will, das erfährt man wohl im zweiten Teil. Erst war ich mir nicht so sicher, was das Buch an geht, da Arlo zunächst wie ein ziemlicher Nerd wirkt. Das Buch macht aber richtig Spaß und ich hoffe, dass der nächste Teil schnell kommt. Das Buch ist unglaublich spannend, die Figuren sind toll, die Handlung ist abwechslungsreich, ohne übertrieben zu sein. Sogar meine große Schwester fand es gut! Ein super Buch für alle! Felix, 13 Jahre

 

Linn, die Tochter einer Lehrerin, hat keine Freunde. Sie wird zudem von einer Mädchenclique an ihrer Schule schlimm gemobbt. Zunächst weiß sie nicht sich zu wehren, doch dann trifft sie Shark (Spitzname von Sophie). Gemeinsam spielen sie den Mädchen aus der Mobber-Clique viele lustige Streiche. Außerdem versuchen die beiden herauszufinden, warum Linns Mutter allen Schülern schlechte Noten gibt und nie gute Laune hat. Am Ende lösen sie alle Geheimnisse und Probleme und werden beste Freundinnen. Mir gefällt das Buch sehr gut, da es sehr lustig und spannend ist. Besonders toll finde ich, dass Linn im Laufe der Geschichte immer mutiger wird und merkt, was alles in ihr steckt. Dies ist ein witziges und spannendes Buch für Mädchen ab 10 Jahren, die verrückte und zugleich wunderbare Geschichten über wahre Freundschaft mögen. Lena, 12 Jahre

 

 

 

Stell dir vor, du gerätst aus Versehen an eine Schule für Superhelden bzw. Schülern mit einem Cape (= besondere Fähigkeiten). Das ist ziemlich doof, auch wenn manche Capes nur bedeuten, dass niedliche kleine Pferde plötzlich auftauchen oder der Person ein Körperteil anschwillt. Trotzdem ist Murph als „Normalo“ natürlich der Außenseiter, der sich zurecht finden muss. Wenn dann noch durch ein misslungenes Experiment ein Forscher zu einer Wespe mutiert, die zwar die Welt beherrschen oder zumindest in einem riesigen Eisbecher schwimmen will, dann wird alles noch chaotischer. Am Ende wird aber klar, dass Murph und seine Freunde mit echt seltsamen Capes die echten Superhelden sind. Das Buch ist ziemlich durchgeknallt und total lustig. Vor allem auch der Wespenbösewicht wird immer schräger. Trotzdem bleibt das Buch auch total spannend und es kommt auch zu Kampfszenen und so. Wer eine lustige Version von Spiderman und so sucht, ist hier bestens aufgehoben! Ein bis zum Schluss lustiges und spannendes Buch, bei dem alle Figuren richtig Spaß machen. Ich würde mich auch über eine Fortsetzung mit Murph und seinen Freunden freuen. Lennart, 12 Jahre

 

 

Teil 2 von „Die Fabelmachtchroniken“ setzt da an, wo der erste Teil aufgehört hatte. Mila versinkt in Trauer um Nicholas, der letztlich aufgrund der Macht der Fabelmacht gestorben ist. Verzweifelt sucht sie nach einem Ausweg oder einem Neuanfang oder einfach irgendetwas, was sie von ihrer Trauer erlöst. Schließlich hat sie eine Idee, wie ihr die Fabelmacht doch noch dabei helfen könnte. Denn schließlich steckt dahinter ja die Idee, dass in einer anderen Vorstellung oder Welt alles auch anders passiert sein könnte. Das Problem ist nur – wie im ersten Teil – dass auch andere Fabelmächtige ihre eigenen Interessen verfolgen und dabei wieder Mila und Nicholas nur Figuren in der Geschichte sind. So wird alles doch wieder komplizierter, aber auch spannender und aufregender. Wie Teil 1 ist das Buch auf eine gewisse Weise kompliziert, da ja letztlich alles möglich ist und verschiedene Figuren an verschiedenen Fäden ziehen. Gleichzeitig wird das Buch dadurch sehr spannend und ständig passieren unerwartete Dinge. Manchmal zieht sich die Handlung dadurch aber auch etwas hin. Das wird dann wieder durch Action-Szenen ausgeglichen. Die Handlung ist auf jeden Fall völlig unerwartet und kann sich als Fortsetzung wirklich sehen lassen. Eine gelungene Fortsetzung für alle, die sich auch auf etwas kompliziertere Inhalte und neue Ideen einlassen wollen! Mara, 15 Jahre

 

Vivians Mutter, Sophia Tallert, die berühmteste Gameentwicklerin stirbt. Die Polizei geht davon aus, dass sie eines natürlichen Todes gestorben ist. Doch Vivian ist sich da nicht ganz so sicher und bittet den besten Hacker der Schule, Tom, um Hilfe: Er soll Sophias Computer hacken. Vivian ist sich sicher, dass sie etwas finden wird, womit sie herausfinden kann, was Sophia Tallerts Todesursache war. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch durch, sodass man am Ende sogar ein wenig traurig ist, wenn man zu den letzten Seiten kommt. Ich konnte das Buch kaum weglegen und habe es fast in einem Zug durchgelesen, so spannend und aufregend war es. Die Figuren sind toll und der Stil ist gut verständlich. An alle, die gerne Video-Games spielen, oder gerne Action Bücher lesen, unbedingt lesen!!! Auch als Mädchen… Lena, 12 Jahre

 

 

Ein wunderschönes Buch!
Das Küstenstädtchen Winship in Maine ist ein magischer Ort. Hier blühen Blaubeersträucher im Winter und Wünsche hängen an den Bäumen. Quinn liebt die tosenden Wellen des Meeres und all seine Geheimnisse. Doch seit einem Unglück im letzten Sommer fühlt sie sich wie eine Insel inmitten ihrer Familie. Ihr Bruder Reed sieht durch sie hindurch und ihrer Schwester Fern tropfen die Worte wie Gift aus dem Mund. Erst als der stille Alexander ins Haus nebenan einzieht und sich Stück für Stück ihrer Insel nähert, spürt Quinn: Das Leben und der Ozean sind neben all den beängstigenden Dingen voll von unerforschten blauen Wundern. Ich liebe dieses Buch. Ich liebe die fesselnde Art, wie es geschrieben ist, und die detaillierte Darstellung der Figuren. Vor allem das Cover hat meine Aufmerksamkeit geweckt und als ich dann den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss. Mir hat auch gut gefallen, dass die Autorin die Geschichte im Wechsel zweier Zeitebenen erzählt, zum einen in der Gegenwart, zum anderen in Rückblicken. Die Kapitel in der Vergangenheit sind kürzer, was sehr geschickt ist, denn so wird in kleinen Schritten mehr von dem Unglück preisgegeben. Es ist ein Buch ganz nach meinem Geschmack: Es ist ruhig, es geht sehr viel um Freundschaft und Liebe. Als Leser möchte man unbedingt erfahren, was sich letzten Sommer ereignet hat, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, bei dem man lacht und weint im gleichen Augenblick! Können sich die drei Geschwister Quinn, Reed und Fern wieder versöhnen und kann Quinn jemals wieder glücklich werden? Für Fans der Liebe, Freundschaft bestens geeignet! Luisa, 12 Jahre

 

Dieses Buch ist absolut ungewöhnlich. Es ist eine Mischung aus Fantasy, isländischer Sagenwelt, Thriller und Liebesgeschichte.
Kira gerät durch eine Verwechslung bei ihrem Island-Urlaub nach Issla, der alternativen Sagenwelt Island mit Orks, Elfen und vielem mehr. Das wäre vielleicht toll, doch die Herrscherin von Issla glaubt, dass Kira eine angeforderte Assassinin ist, die auch gleich mit einem Mord beauftragt wird. Sollte sie das nicht tun, gerät Kira selbst in große Gefahr. Außerdem wird Kira klar, dass die echte Auftragsmörderin wohl noch in der echten Welt ist und damit eine Bedrohung für ihre eigene Familie sein kann. Kira hat einige wunderschöne, aber auch gefährliche Abenteuer durchzustehen, bis sie wieder nach Hause kommt. Dabei begegnet sie vielen besonderen Wesen und natürlich auch einem tollen Jungen. Ein wirklich besonderes Buch, das gar nicht so fantasylastig ist, wie man vielleicht auf den ersten Blick denken mag. Außerdem ist Kira selbst so spannend und hin- und hergerissen, dass das Buch unglaublich vielschichtig wird. Vielleicht vor allem für Mädchen, aber auf jeden Fall richtig lesenswert, nicht nur für Fantasy-Fans. Mara, 15 Jahre

 

Inhalt:
Das nächste Schuljahr auf der Clearwater High beginnt für den Woodwalker Carag und seine Freunde. Außerdem steht das Berufspraktikum an, das jeder Schüler absolvieren muss. Carag entschließt sich für ein Praktikum bei den Rangern, weil diese für Sicherheit sorgen und er diese aus seiner früheren Zeit kennt. Carac hat Angst um die Sicherheit der Menschen, denn im ganzen Land verüben die Anhänger von Carags Feind Andrew Milling Anschläge. Um weitere Attentate zu verhindern, gründen Carag und seine Freunde einen Secret-Ranger-Club. Außerdem vermuten sie, dass Andrew Milling Frankie festhält (der Otter ist seit dem letzten Band verschwunden). Dazu kommt noch, dass eine „Löwin-Wandlerin“ für Unruhe sorgt, die sich vor den Augen der Menschen verwandeln will und somit alle Woodwalker in Gefahr bringen könnte. Mit Hilfe seiner Schulleiterin und des Rates der Woodwalker kann Carag sie zum Glück in Schach halten.

Bewertung:
Ich finde das Buch genau wie die vorherigen Bände sehr gelungen. Es ist spannend geschrieben und an keiner Stelle langatmig. Obwohl eine Fantasiewelt beschrieben wird, hat man das Gefühl, dass sich alles auch in unserer Welt abspielen könnte. Allerdings muss man die vorherigen Bände kennen, um der Geschichte folgen zu können. Ich finde es schade, dass das Buch so abrupt endet und man nichts weiter über Andrew Milling und die Löwenwandlerin erfährt. Aber so kann man sich umso mehr auf die Fortsetzung freuen. Ein Muss für alle Woodwallker-Fans! Antonia, 13 Jahre

Endlich mal ein Thriller für Jugendliche!
Viele Thriller für Erwachsene sind einfach total düster und manchmal auch ziemlich kompliziert. Wenn man als Jugendlicher so etwas lesen will, ohne dass es in der Zukunft spielt, oder mit Fantasy gespickt ist oder nicht mindestens eine Liebesgeschichte enthält, dann wird es schon schwer. In „Paradise Project“ geht es um einen Mord, um Verdächtige, um echtes Leben, um einen Journalisten, der an einer ganz großen Geschichte dran ist, um Freundschaft zwischen Jugendlichen und Intrigen. Also um alles, was zu einem guten Thriller gehört, der im echten Leben spielt und genau so passiert sein könnte. Zudem ist die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt und macht Zeitsprünge, sodass man Informationen aus verschiedenen Zeitpunkten der Geschichte erhellt. Das wirkt kompliziert, macht aber das Buch noch interessanter zu lesen. Und die Figuren sind keine Helden sondern normale Jugendliche. Ich fand das Buch richtig, richtig gut und kann es allen empfehlen, die mal einen richtig guten Krimi für Jugendliche lesen wollen! Hoffentlich schreibt Mirjam Mous wieder mal so etwas. Jonas, 15 Jahre

 

 

Inhalt:
Auf den ersten Blick ist Saha ein ganz gewöhnliches Mädchen. Doch wenn man genauer hinsieht, ist sie alles andere als normal. Wegen einer geheimnisvollen Verletzung muss Saha jeglichen Wasserkontakt vermeiden. In einer Stadt wie Seahaven, für die das Meer eine wichtige Lebensgrundlage ist, wird so etwas überhaupt nicht gern gesehen. So gilt Saha als Außenseiterin, mit der niemand etwas zu tun haben will. Auch die gemeine Carilja will Saha unbedingt aus ihren Augen haben und versucht immer wieder, sie zu demütigen. Ein besonders fieser Zwischenfall, verursacht von Cariljas Clique, offenbart Saha jedoch eine ganz besondere Gabe, die ihr immer verschwiegen wurde. Um ihrem Geheimnis auf die Spur zu kommen, begibt sich Saha in große Gefahren und taucht ab in das schimmernde Blau fremder Welten…

Bewertung:
Das war der beste Zukunftsroman, den ich bisher gelesen habe! Die Personen und deren Gedanken, sowie die Natur und Umwelt waren sehr genau geschildert und man hatte das Gefühl, selbst mit dabei zu sein. Es war spannend sich vorzustellen, wie die Welt wohl in 150 Jahren aussieht und was sich alles verändern kann. Das Buch ist für Jungen und Mädchen gleichermaßen geeignet und ich würde es allen empfehlen, die gerne spannende Abenteuerbücher lesen! Lea, 14 Jahre


Das Buch ,,Kristall Träne“ von Manuela Martini handelt von einem Mädchen namens Laurie, deren Mutter wegen angeblichen Kindsmordes im Gefängnis sitzt. Laurie glaubt dies allerdings nicht, da sie selber an jenem Tag mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder auf dem Campingplatz, an dem sich das Unglück abgespielt hat, war. Seitdem hat sich ihr Leben schlagartig verändert, niemand glaubt, außer sie selbst, an die Unschuld ihrer Mutter und sie wird tagtäglich von Reportern verfolgt. Außerdem hat Laurie nur noch ihren Vater, aber das Verhältnis zwischen ihnen ist ziemlich angespannt. In wenigen Tag wird es noch einen finalen Prozesstag geben, bei dem entschieden wird, ob ihre Mutter lebenslänglich ins Gefängnis muss und deswegen will und muss Laurie den wahren Verbrecher finden, um ihre Mutter noch zu retten. Aber da gibt es auch noch den geheimnisvollen, aber auch süßen Félix, der unbedingt mehr mit ihr zu tun haben will. Um sich vielleicht noch einmal genau an jenen Tag erinnern zu können, fährt Laurie nochmal auf den Campingplatz. Dort angekommen trifft sie Samuel, den Bruder des Besitzers des Campingplatzes Luc, der ihr schon von Anfang an komisch vorkommt. Anfangs erinnert sie sich nicht wirklich an etwas Wichtiges, aber durch die gleiche Postkarte, die ihre Mutter geschickt bekommen hat, die aber auch im Haupthauses des Campingplatzes hängt und sogar den fast gleichen Text hat, fügen sich alle Puzzleteile irgendwie zusammen . Leider muss Laurie auch feststellen, dass auch Félix in diese Geschichte involviert ist. Dazu kommt auch noch, dass ihr Bruder wahrscheinlich gar nicht ermordet wurde sondern entführt. Mit Félix´ Hilfe schafft sie es aber, ihren kleinen Bruder zurückzuholen und auch den Freispruch ihrer Mutter. Somit besteht immer noch die Chance, dass sie wieder eine normale, vielleicht euch glückliche Familie werden können. Ich finde, dass Buch vom Anfang bis zum Ende extrem spannend. Außerdem passieren viele Handlungen relativ schnell hintereinander, was, wie ich finde, die Spannung eigentlich erst ausmacht. ( Aus dem Grund habe ich oben in der Zusammenfassung auch die ,,Geschichte“ wie Laurie herausfindet, wer der echte Verbrecher ist, sehr kurz gehalten.) Auch finde ich generell bei den Arena Thrillern gut, dass sie sehr leicht geschrieben und nicht zu lang sind. Ein Muss für alle Krimifans! Valentina, 8. Klasse

Inhalt: Nachdem Leah nur noch „Schrott“ träumt, hat sie keine Lust mehr darauf. Jeder Traum endet in einem Albtraum und ihre Angst, nicht mehr in die Realität zurückkehren zu können, wächst mit jedem Mal. Mika, der unter dem Namen Leviathan als Profiträumer bekannt ist, kann ihre Ängste nicht nachvollziehen. Mit jedem Traum verdient er Geld, Geld das sie für die Medizin ihres Vaters brauchen. Doch als Mika anfängt an Schlafstörungen zu leiden, muss sich Leah zusammenreißen. Sie soll für ihren Zwillingsbruder einspringen und bei einem Traumspiel mitspielen, bei dem man 250.000€ gewinnen kann. Dabei hat sie nicht nur das Problem, dass sie nicht weiß, wie sie als Profiträumerin handeln soll, sondern auch , dass sie vertuschen muss, dass sie NICHT Leviathan ist. Doch sie spielt nicht allein. Leah muss gegen drei andere Profiträumer antreten, die schnell merken, dass sie nicht das ist, was sie vorgibt. Durch unerwartete Hilfe fügt sie sich trotz aller Probleme in ihre Rolle. Als sie aber merkt, dass es um viel mehr als nur ein Spiel geht, ist es schon längst zu spät und Leah schwebt in Lebensgefahr… Trotz der tollen Idee durch Träume Geld zu verdienen, fand ich das Buch recht ungewöhnlich, was, wie ich finde das Buch gerade so interessant macht. Die Autorin hatte eine Wirklich gute Idee, die in dem Buch oft gedreht und gewendet wird, sodass man das Buch nicht mehr weglegen konnte, bis man die Wahrheit wusste. Immer wieder kann man die Spieler besser kennenlernen und herausfinden, warum sie handeln, wie sie handeln. Diese Abwechslung gefiel mir sehr gut, denn so wurde auch immer wieder Spannung aufgebaut und man konnte manchmal auf eine falsche Fährte gelockt werden. Alles in einem fand ich das Buch wirklich gut. Eine tolle Dystopie, in der Träume die einzige Möglichkeit sind Geld zu verdienen. Amelie, 8. Klasse

Der erste Teil der Evolution-Trilogie erschien im Juli 2016 im Arena Verlag. Der Autor der Trilogie ist Thomas Thiemeyer, der schon viele erfolgreiche Romane und Jugendbücher geschrieben hat. In der Thrillertrilogie „Evolution“ geht es um deutsche Austauschschüler, die sich darauf freuen, einen schönen Austausch in den Vereinigten Staaten zu erleben, doch es kommt alles anders, als sie es sich vorgestellt hatten. Während ihres Fluges geraten sie in ein sogenanntes „Zeitloch“, das sie in die Zukunft reisen lässt. Zunächst bemerkt niemand, dass sie in der Zeit gereist sind, aber als sie dann aufgrund technischer Probleme am Denver Airport notlanden müssen und dieser völlig verwahrlost ist, bemerken einige der Passagiere nach und nach, was ihnen zugestoßen ist. Als sie dann auch noch eine Zeitschrift aus, für sie, komischem Material finden, mit dem Datum 2035, sind auch die letzen Zweifel an ihrer Vermutung begraben. Aus dem Grund, dass der Flughafen so verwahrlost ist, müssen sie, aber viel weiter in der Zukunft sein, als im Jahre 2035. Sie finden heraus, dass sie im Jahre 2235 gelandet sind. Alle Passagiere versuchen akribisch eine Lösung zu finden, um wieder in ihre normale Zeit zu kommen. Es gibt ein Problem: Irgendjemand beobachtet sie und verfolgt sie immer. Irgendwann finden sie heraus, dass dieser Jemand die gesamte Menschheit vernichtet hat. Ein Wettlauf um ihr Leben beginnt… Ich finde den Thriller sehr interessant und nervenaufreibend. Außerdem finde ich gut, dass das Buch zeigt, wie es auch in Wirklichkeit, hier auf der Erde, in 200 Jahren aussehen könnte, da dies, was da passiert, durchaus auch in der Realität möglich wäre. Der Autor hat sich hierbei viele Gedanken gemacht und so ist der Titel zu einem wirklich interessanten Buch für alle Zukunft- und Thrillerfans ab dem Alter von 12 Jahren geworden. Simon, 7. Klasse

Kathrin Heim: „Bille Boss“ von Marianne Efinger Die Hauptfigur Bille möchte ein eigenes Schloss. Nicht nur weil sie ein Mädchen ist, sondern weil es daheim viel zu eng ist. Aber sie wartete nicht auf den Traumprinzen. Sie will sich das Schloss selbst kaufen. Als sie überlegt, wie, macht ihr eine Freundin, die Friseurin ist, einen Vorschlag: Bille soll mithilfe eines angeblich magischen Regenschirms schönes Wetter verkaufen. Und die Idee funktioniert. Bille bekommt Geld dafür, dass sie mit ihrem Regenschirm für gutes Wetter sorgt. Allerdings wird die gute Idee irgendwann schwierig, nicht nur, weil ihr eine gemeine Mitschülerin Ärger mit einer eigenen Geschäftsidee macht. Auch ihre Freundinnen wollen plötzlich Geld verdienen. Am Ende gibt es ein ziemliches Chaos an der Schule und Billes Mama darf auch nichts von ihrem Geschäft erfahren. Hilfe bekommt Bille dann plötzlich von unerwarteter Seite. Das Buch ist schon lustig, weil es immer wieder unerwartete Wendungen nimmt und weil die Hauptfigur ihren Traum selbst in die Hand nimmt. Ein bisschen merkwürdig ist nur, dass ihre Mutter so dagegen ist, wenn jemand Geschäfte macht. Trotzdem kann man sich gut in Bille einfühlen, weil sie ein ganz normales Mädchen ist. Und man sieht, dass man es einfach einmal versuchen muss. Für alle Mädchen, die nicht einfach auf den Traumprinzen warten wollen! Hier ein kleiner Textauszug: „Was kostet das Schloss?“, fragte Bille neugierig. „Steht da irgendwo ein Preis?“ – „Ich glaube fast, du meinst es ernst“, brummte Papa. Gutmütig, wie er war, öffnete er mit einem Mausklick ein neues Fenster und da stand die größte Zahl, die Bille je in ihrem Leben gesehen hatte. Sie vergaß einen Moment lang zu atmen. Die Zahl war toll. Sie war geradezu magisch. Es musste viel, viel mehr als tausend sein. Es war der Augenblick, in dem Bille auf einmal ganz genau wusste, was sie wollte. Katharina, 6. Klasse

Mount Caravan von Anna Ruhe Am Anfang ist die Hauptfigur eigentlich nicht sehr sympathisch. Jake hat keine Eltern, wird von seinen Mitschülern gemobbt und die Lehrer mögen ihn auch nicht. Dann kommt er aber an eine neue Schule, die ganz anders ist. Dort gibt es kein Mathe oder Deutsch. Da liest man stattdessen in einem Buch, in dem stehen nicht nur Geschichten, sondern man kann seine eigene Vergangenheit darin lesen und manchmal auch seine eigene Zukunft. Außerdem besteht diese Schule vor allem Wohnwägen, da die Schule mit jedem Semester an einen anderen Ort zieht. Und dort gibt es auch immer wieder neue Fächer, z. B. Höhlenerkundung oder Klettern. Mit der Zeit wird das Buch deshalb auch ganz schön spannend. Man will nämlich wissen, was als nächstes Ungewöhnliches passiert. Und dann erfährt Jake auch noch, dass das besondere Buch geklaut werden soll. Und er spielt dabei eine Rolle. Ich fand das Buch toll, denn ständig passiert etwas Neues. Es ist spannend und auch ab und zu lustig und einfach ungewöhnlich. Nur die Figuren könnten etwas mehr dargestellt werden. Vielleicht passiert das ja in einem zweiten Band, denn dafür bietet das Buch noch viele Möglichkeiten. Das Buch ist für alle etwas, die durchaus Fantasy mögen, aber nicht so auf Elfen, Trolle oder Zauberer abfahren. Kaspar, 7. Klasse

Rezension zu „Erdbeersommer“ von Ilona Einwohlt
In dem Buch „Erdbeersommer geht es darum, das Liv in den Sommerferien zu ihrer Tante an die Nordsee auf den Reiterhof fährt. Liv freut sich schon sehr auf einen perfekten Sommer, doch dann verliebte sie sich zudem dort noch in einen Jungen, namens Jan, der ist jedoch als Mädchenheld und scheinbarer Fußballstar bei allen unbeliebt ist. Dann fällt Liv auf, dass Jan ein Geheimnis hat, über das keiner reden will. Was mir besonders am Buch gefallen hat ist, dass der Einband sehr ansprechend gestaltet ist und dass es insgesamt ein schönes und gut lesbares Buch ist, vor allem für den Sommer oder die Sommerferien. Man kann der Handlung leicht folgen, die Sprache ist nicht zu anspruchsvoll und da es sich um eine Ich-Erzählerin handelt, kann man sich auch gut in die Figur einfühlen. Es dreht sich zwar viel um Pferde, aber auch wenn man kein Pferde-Narr ist, ist es trotzdem interessant. Manchmal gehen die genauen Beschreibungen aber auf Kosten der Spannung, was das Einzige ist, was mir nicht so gut gefallen hat. Ich kann es empfehlen, für Mädchen, Pferdenarren und alle, die einfach eine schöne, aber durchaus spannende Liebesgeschichte lesen wollen! Eva, 7. Klasse


 

 

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