Lesescouts

Lesescouts

 

Wer sind die Lesescouts?

Die Lesescouts im Gespräch mit Autorin Katja Brandis auf der Frankfurter Buchmesse 2018

 

Rezensionen der Lesescouts

 

Ich fand das Buch wirklich klasse. Auch wenn es um einen etwas merkwürdigen Jungen geht, ist er doch kein Außenseiter. Und auch wenn Fantasy eine wichtige Rolle spielt, rennen trotzdem nicht ständig Trolle oder Feen herum. Arlo Finch zieht mit seiner Mutter und seinem Bruder in ein abgelegenes Bergdorf. Er findet zwar bei einer Pfadfindergruppe schnell Anschluss und lernt mit seinen Ticks umzugehen, aber er spürt auch, dass irgendetwas nicht nur bei seinem Onkel seltsam ist, sondern in der ganzen Umgebung. Bei einem großen Pfadfinderwettbewerb müssen sich Arlo und seine neuen Freunde nicht nur den anderen Gruppen und den Aufgaben stellen, sondern auch einer magischen Welt, die Arlo offenbar töten will. Aber alle halten zusammen, sodass zumindest der Wettbeweb zu einem Erfolg wird. Und was die magische Welt von ihm will, das erfährt man wohl im zweiten Teil. Erst war ich mir nicht so sicher, was das Buch an geht, da Arlo zunächst wie ein ziemlicher Nerd wirkt. Das Buch macht aber richtig Spaß und ich hoffe, dass der nächste Teil schnell kommt. Das Buch ist unglaublich spannend, die Figuren sind toll, die Handlung ist abwechslungsreich, ohne übertrieben zu sein. Sogar meine große Schwester fand es gut! Ein super Buch für alle! Felix, 13 Jahre

 

Linn, die Tochter einer Lehrerin, hat keine Freunde. Sie wird zudem von einer Mädchenclique an ihrer Schule schlimm gemobbt. Zunächst weiß sie nicht sich zu wehren, doch dann trifft sie Shark (Spitzname von Sophie). Gemeinsam spielen sie den Mädchen aus der Mobber-Clique viele lustige Streiche. Außerdem versuchen die beiden herauszufinden, warum Linns Mutter allen Schülern schlechte Noten gibt und nie gute Laune hat. Am Ende lösen sie alle Geheimnisse und Probleme und werden beste Freundinnen. Mir gefällt das Buch sehr gut, da es sehr lustig und spannend ist. Besonders toll finde ich, dass Linn im Laufe der Geschichte immer mutiger wird und merkt, was alles in ihr steckt. Dies ist ein witziges und spannendes Buch für Mädchen ab 10 Jahren, die verrückte und zugleich wunderbare Geschichten über wahre Freundschaft mögen. Lena, 12 Jahre

 

 

 

Stell dir vor, du gerätst aus Versehen an eine Schule für Superhelden bzw. Schülern mit einem Cape (= besondere Fähigkeiten). Das ist ziemlich doof, auch wenn manche Capes nur bedeuten, dass niedliche kleine Pferde plötzlich auftauchen oder der Person ein Körperteil anschwillt. Trotzdem ist Murph als „Normalo“ natürlich der Außenseiter, der sich zurecht finden muss. Wenn dann noch durch ein misslungenes Experiment ein Forscher zu einer Wespe mutiert, die zwar die Welt beherrschen oder zumindest in einem riesigen Eisbecher schwimmen will, dann wird alles noch chaotischer. Am Ende wird aber klar, dass Murph und seine Freunde mit echt seltsamen Capes die echten Superhelden sind. Das Buch ist ziemlich durchgeknallt und total lustig. Vor allem auch der Wespenbösewicht wird immer schräger. Trotzdem bleibt das Buch auch total spannend und es kommt auch zu Kampfszenen und so. Wer eine lustige Version von Spiderman und so sucht, ist hier bestens aufgehoben! Ein bis zum Schluss lustiges und spannendes Buch, bei dem alle Figuren richtig Spaß machen. Ich würde mich auch über eine Fortsetzung mit Murph und seinen Freunden freuen. Lennart, 12 Jahre

 

 

Teil 2 von „Die Fabelmachtchroniken“ setzt da an, wo der erste Teil aufgehört hatte. Mila versinkt in Trauer um Nicholas, der letztlich aufgrund der Macht der Fabelmacht gestorben ist. Verzweifelt sucht sie nach einem Ausweg oder einem Neuanfang oder einfach irgendetwas, was sie von ihrer Trauer erlöst. Schließlich hat sie eine Idee, wie ihr die Fabelmacht doch noch dabei helfen könnte. Denn schließlich steckt dahinter ja die Idee, dass in einer anderen Vorstellung oder Welt alles auch anders passiert sein könnte. Das Problem ist nur – wie im ersten Teil – dass auch andere Fabelmächtige ihre eigenen Interessen verfolgen und dabei wieder Mila und Nicholas nur Figuren in der Geschichte sind. So wird alles doch wieder komplizierter, aber auch spannender und aufregender. Wie Teil 1 ist das Buch auf eine gewisse Weise kompliziert, da ja letztlich alles möglich ist und verschiedene Figuren an verschiedenen Fäden ziehen. Gleichzeitig wird das Buch dadurch sehr spannend und ständig passieren unerwartete Dinge. Manchmal zieht sich die Handlung dadurch aber auch etwas hin. Das wird dann wieder durch Action-Szenen ausgeglichen. Die Handlung ist auf jeden Fall völlig unerwartet und kann sich als Fortsetzung wirklich sehen lassen. Eine gelungene Fortsetzung für alle, die sich auch auf etwas kompliziertere Inhalte und neue Ideen einlassen wollen! Mara, 15 Jahre

 

Vivians Mutter, Sophia Tallert, die berühmteste Gameentwicklerin stirbt. Die Polizei geht davon aus, dass sie eines natürlichen Todes gestorben ist. Doch Vivian ist sich da nicht ganz so sicher und bittet den besten Hacker der Schule, Tom, um Hilfe: Er soll Sophias Computer hacken. Vivian ist sich sicher, dass sie etwas finden wird, womit sie herausfinden kann, was Sophia Tallerts Todesursache war. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch durch, sodass man am Ende sogar ein wenig traurig ist, wenn man zu den letzten Seiten kommt. Ich konnte das Buch kaum weglegen und habe es fast in einem Zug durchgelesen, so spannend und aufregend war es. Die Figuren sind toll und der Stil ist gut verständlich. An alle, die gerne Video-Games spielen, oder gerne Action Bücher lesen, unbedingt lesen!!! Auch als Mädchen… Lena, 12 Jahre

 

 

Ein wunderschönes Buch!
Das Küstenstädtchen Winship in Maine ist ein magischer Ort. Hier blühen Blaubeersträucher im Winter und Wünsche hängen an den Bäumen. Quinn liebt die tosenden Wellen des Meeres und all seine Geheimnisse. Doch seit einem Unglück im letzten Sommer fühlt sie sich wie eine Insel inmitten ihrer Familie. Ihr Bruder Reed sieht durch sie hindurch und ihrer Schwester Fern tropfen die Worte wie Gift aus dem Mund. Erst als der stille Alexander ins Haus nebenan einzieht und sich Stück für Stück ihrer Insel nähert, spürt Quinn: Das Leben und der Ozean sind neben all den beängstigenden Dingen voll von unerforschten blauen Wundern. Ich liebe dieses Buch. Ich liebe die fesselnde Art, wie es geschrieben ist, und die detaillierte Darstellung der Figuren. Vor allem das Cover hat meine Aufmerksamkeit geweckt und als ich dann den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss. Mir hat auch gut gefallen, dass die Autorin die Geschichte im Wechsel zweier Zeitebenen erzählt, zum einen in der Gegenwart, zum anderen in Rückblicken. Die Kapitel in der Vergangenheit sind kürzer, was sehr geschickt ist, denn so wird in kleinen Schritten mehr von dem Unglück preisgegeben. Es ist ein Buch ganz nach meinem Geschmack: Es ist ruhig, es geht sehr viel um Freundschaft und Liebe. Als Leser möchte man unbedingt erfahren, was sich letzten Sommer ereignet hat, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, bei dem man lacht und weint im gleichen Augenblick! Können sich die drei Geschwister Quinn, Reed und Fern wieder versöhnen und kann Quinn jemals wieder glücklich werden? Für Fans der Liebe, Freundschaft bestens geeignet! Luisa, 12 Jahre

 

Dieses Buch ist absolut ungewöhnlich. Es ist eine Mischung aus Fantasy, isländischer Sagenwelt, Thriller und Liebesgeschichte.
Kira gerät durch eine Verwechslung bei ihrem Island-Urlaub nach Issla, der alternativen Sagenwelt Island mit Orks, Elfen und vielem mehr. Das wäre vielleicht toll, doch die Herrscherin von Issla glaubt, dass Kira eine angeforderte Assassinin ist, die auch gleich mit einem Mord beauftragt wird. Sollte sie das nicht tun, gerät Kira selbst in große Gefahr. Außerdem wird Kira klar, dass die echte Auftragsmörderin wohl noch in der echten Welt ist und damit eine Bedrohung für ihre eigene Familie sein kann. Kira hat einige wunderschöne, aber auch gefährliche Abenteuer durchzustehen, bis sie wieder nach Hause kommt. Dabei begegnet sie vielen besonderen Wesen und natürlich auch einem tollen Jungen. Ein wirklich besonderes Buch, das gar nicht so fantasylastig ist, wie man vielleicht auf den ersten Blick denken mag. Außerdem ist Kira selbst so spannend und hin- und hergerissen, dass das Buch unglaublich vielschichtig wird. Vielleicht vor allem für Mädchen, aber auf jeden Fall richtig lesenswert, nicht nur für Fantasy-Fans. Mara, 15 Jahre

 

Inhalt:
Das nächste Schuljahr auf der Clearwater High beginnt für den Woodwalker Carag und seine Freunde. Außerdem steht das Berufspraktikum an, das jeder Schüler absolvieren muss. Carag entschließt sich für ein Praktikum bei den Rangern, weil diese für Sicherheit sorgen und er diese aus seiner früheren Zeit kennt. Carac hat Angst um die Sicherheit der Menschen, denn im ganzen Land verüben die Anhänger von Carags Feind Andrew Milling Anschläge. Um weitere Attentate zu verhindern, gründen Carag und seine Freunde einen Secret-Ranger-Club. Außerdem vermuten sie, dass Andrew Milling Frankie festhält (der Otter ist seit dem letzten Band verschwunden). Dazu kommt noch, dass eine „Löwin-Wandlerin“ für Unruhe sorgt, die sich vor den Augen der Menschen verwandeln will und somit alle Woodwalker in Gefahr bringen könnte. Mit Hilfe seiner Schulleiterin und des Rates der Woodwalker kann Carag sie zum Glück in Schach halten.

Bewertung:
Ich finde das Buch genau wie die vorherigen Bände sehr gelungen. Es ist spannend geschrieben und an keiner Stelle langatmig. Obwohl eine Fantasiewelt beschrieben wird, hat man das Gefühl, dass sich alles auch in unserer Welt abspielen könnte. Allerdings muss man die vorherigen Bände kennen, um der Geschichte folgen zu können. Ich finde es schade, dass das Buch so abrupt endet und man nichts weiter über Andrew Milling und die Löwenwandlerin erfährt. Aber so kann man sich umso mehr auf die Fortsetzung freuen. Ein Muss für alle Woodwallker-Fans! Antonia, 13 Jahre

Endlich mal ein Thriller für Jugendliche!
Viele Thriller für Erwachsene sind einfach total düster und manchmal auch ziemlich kompliziert. Wenn man als Jugendlicher so etwas lesen will, ohne dass es in der Zukunft spielt, oder mit Fantasy gespickt ist oder nicht mindestens eine Liebesgeschichte enthält, dann wird es schon schwer. In „Paradise Project“ geht es um einen Mord, um Verdächtige, um echtes Leben, um einen Journalisten, der an einer ganz großen Geschichte dran ist, um Freundschaft zwischen Jugendlichen und Intrigen. Also um alles, was zu einem guten Thriller gehört, der im echten Leben spielt und genau so passiert sein könnte. Zudem ist die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt und macht Zeitsprünge, sodass man Informationen aus verschiedenen Zeitpunkten der Geschichte erhellt. Das wirkt kompliziert, macht aber das Buch noch interessanter zu lesen. Und die Figuren sind keine Helden sondern normale Jugendliche. Ich fand das Buch richtig, richtig gut und kann es allen empfehlen, die mal einen richtig guten Krimi für Jugendliche lesen wollen! Hoffentlich schreibt Mirjam Mous wieder mal so etwas. Jonas, 15 Jahre

 

 

Inhalt:
Auf den ersten Blick ist Saha ein ganz gewöhnliches Mädchen. Doch wenn man genauer hinsieht, ist sie alles andere als normal. Wegen einer geheimnisvollen Verletzung muss Saha jeglichen Wasserkontakt vermeiden. In einer Stadt wie Seahaven, für die das Meer eine wichtige Lebensgrundlage ist, wird so etwas überhaupt nicht gern gesehen. So gilt Saha als Außenseiterin, mit der niemand etwas zu tun haben will. Auch die gemeine Carilja will Saha unbedingt aus ihren Augen haben und versucht immer wieder, sie zu demütigen. Ein besonders fieser Zwischenfall, verursacht von Cariljas Clique, offenbart Saha jedoch eine ganz besondere Gabe, die ihr immer verschwiegen wurde. Um ihrem Geheimnis auf die Spur zu kommen, begibt sich Saha in große Gefahren und taucht ab in das schimmernde Blau fremder Welten…

Bewertung:
Das war der beste Zukunftsroman, den ich bisher gelesen habe! Die Personen und deren Gedanken, sowie die Natur und Umwelt waren sehr genau geschildert und man hatte das Gefühl, selbst mit dabei zu sein. Es war spannend sich vorzustellen, wie die Welt wohl in 150 Jahren aussieht und was sich alles verändern kann. Das Buch ist für Jungen und Mädchen gleichermaßen geeignet und ich würde es allen empfehlen, die gerne spannende Abenteuerbücher lesen! Lea, 14 Jahre


Das Buch ,,Kristall Träne“ von Manuela Martini handelt von einem Mädchen namens Laurie, deren Mutter wegen angeblichen Kindsmordes im Gefängnis sitzt. Laurie glaubt dies allerdings nicht, da sie selber an jenem Tag mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder auf dem Campingplatz, an dem sich das Unglück abgespielt hat, war. Seitdem hat sich ihr Leben schlagartig verändert, niemand glaubt, außer sie selbst, an die Unschuld ihrer Mutter und sie wird tagtäglich von Reportern verfolgt. Außerdem hat Laurie nur noch ihren Vater, aber das Verhältnis zwischen ihnen ist ziemlich angespannt. In wenigen Tag wird es noch einen finalen Prozesstag geben, bei dem entschieden wird, ob ihre Mutter lebenslänglich ins Gefängnis muss und deswegen will und muss Laurie den wahren Verbrecher finden, um ihre Mutter noch zu retten. Aber da gibt es auch noch den geheimnisvollen, aber auch süßen Félix, der unbedingt mehr mit ihr zu tun haben will. Um sich vielleicht noch einmal genau an jenen Tag erinnern zu können, fährt Laurie nochmal auf den Campingplatz. Dort angekommen trifft sie Samuel, den Bruder des Besitzers des Campingplatzes Luc, der ihr schon von Anfang an komisch vorkommt. Anfangs erinnert sie sich nicht wirklich an etwas Wichtiges, aber durch die gleiche Postkarte, die ihre Mutter geschickt bekommen hat, die aber auch im Haupthauses des Campingplatzes hängt und sogar den fast gleichen Text hat, fügen sich alle Puzzleteile irgendwie zusammen . Leider muss Laurie auch feststellen, dass auch Félix in diese Geschichte involviert ist. Dazu kommt auch noch, dass ihr Bruder wahrscheinlich gar nicht ermordet wurde sondern entführt. Mit Félix´ Hilfe schafft sie es aber, ihren kleinen Bruder zurückzuholen und auch den Freispruch ihrer Mutter. Somit besteht immer noch die Chance, dass sie wieder eine normale, vielleicht euch glückliche Familie werden können. Ich finde, dass Buch vom Anfang bis zum Ende extrem spannend. Außerdem passieren viele Handlungen relativ schnell hintereinander, was, wie ich finde, die Spannung eigentlich erst ausmacht. ( Aus dem Grund habe ich oben in der Zusammenfassung auch die ,,Geschichte“ wie Laurie herausfindet, wer der echte Verbrecher ist, sehr kurz gehalten.) Auch finde ich generell bei den Arena Thrillern gut, dass sie sehr leicht geschrieben und nicht zu lang sind. Ein Muss für alle Krimifans! Valentina, 8. Klasse

Inhalt: Nachdem Leah nur noch „Schrott“ träumt, hat sie keine Lust mehr darauf. Jeder Traum endet in einem Albtraum und ihre Angst, nicht mehr in die Realität zurückkehren zu können, wächst mit jedem Mal. Mika, der unter dem Namen Leviathan als Profiträumer bekannt ist, kann ihre Ängste nicht nachvollziehen. Mit jedem Traum verdient er Geld, Geld das sie für die Medizin ihres Vaters brauchen. Doch als Mika anfängt an Schlafstörungen zu leiden, muss sich Leah zusammenreißen. Sie soll für ihren Zwillingsbruder einspringen und bei einem Traumspiel mitspielen, bei dem man 250.000€ gewinnen kann. Dabei hat sie nicht nur das Problem, dass sie nicht weiß, wie sie als Profiträumerin handeln soll, sondern auch , dass sie vertuschen muss, dass sie NICHT Leviathan ist. Doch sie spielt nicht allein. Leah muss gegen drei andere Profiträumer antreten, die schnell merken, dass sie nicht das ist, was sie vorgibt. Durch unerwartete Hilfe fügt sie sich trotz aller Probleme in ihre Rolle. Als sie aber merkt, dass es um viel mehr als nur ein Spiel geht, ist es schon längst zu spät und Leah schwebt in Lebensgefahr… Trotz der tollen Idee durch Träume Geld zu verdienen, fand ich das Buch recht ungewöhnlich, was, wie ich finde das Buch gerade so interessant macht. Die Autorin hatte eine Wirklich gute Idee, die in dem Buch oft gedreht und gewendet wird, sodass man das Buch nicht mehr weglegen konnte, bis man die Wahrheit wusste. Immer wieder kann man die Spieler besser kennenlernen und herausfinden, warum sie handeln, wie sie handeln. Diese Abwechslung gefiel mir sehr gut, denn so wurde auch immer wieder Spannung aufgebaut und man konnte manchmal auf eine falsche Fährte gelockt werden. Alles in einem fand ich das Buch wirklich gut. Eine tolle Dystopie, in der Träume die einzige Möglichkeit sind Geld zu verdienen. Amelie, 8. Klasse

Der erste Teil der Evolution-Trilogie erschien im Juli 2016 im Arena Verlag. Der Autor der Trilogie ist Thomas Thiemeyer, der schon viele erfolgreiche Romane und Jugendbücher geschrieben hat. In der Thrillertrilogie „Evolution“ geht es um deutsche Austauschschüler, die sich darauf freuen, einen schönen Austausch in den Vereinigten Staaten zu erleben, doch es kommt alles anders, als sie es sich vorgestellt hatten. Während ihres Fluges geraten sie in ein sogenanntes „Zeitloch“, das sie in die Zukunft reisen lässt. Zunächst bemerkt niemand, dass sie in der Zeit gereist sind, aber als sie dann aufgrund technischer Probleme am Denver Airport notlanden müssen und dieser völlig verwahrlost ist, bemerken einige der Passagiere nach und nach, was ihnen zugestoßen ist. Als sie dann auch noch eine Zeitschrift aus, für sie, komischem Material finden, mit dem Datum 2035, sind auch die letzen Zweifel an ihrer Vermutung begraben. Aus dem Grund, dass der Flughafen so verwahrlost ist, müssen sie, aber viel weiter in der Zukunft sein, als im Jahre 2035. Sie finden heraus, dass sie im Jahre 2235 gelandet sind. Alle Passagiere versuchen akribisch eine Lösung zu finden, um wieder in ihre normale Zeit zu kommen. Es gibt ein Problem: Irgendjemand beobachtet sie und verfolgt sie immer. Irgendwann finden sie heraus, dass dieser Jemand die gesamte Menschheit vernichtet hat. Ein Wettlauf um ihr Leben beginnt… Ich finde den Thriller sehr interessant und nervenaufreibend. Außerdem finde ich gut, dass das Buch zeigt, wie es auch in Wirklichkeit, hier auf der Erde, in 200 Jahren aussehen könnte, da dies, was da passiert, durchaus auch in der Realität möglich wäre. Der Autor hat sich hierbei viele Gedanken gemacht und so ist der Titel zu einem wirklich interessanten Buch für alle Zukunft- und Thrillerfans ab dem Alter von 12 Jahren geworden. Simon, 7. Klasse

Kathrin Heim: „Bille Boss“ von Marianne Efinger Die Hauptfigur Bille möchte ein eigenes Schloss. Nicht nur weil sie ein Mädchen ist, sondern weil es daheim viel zu eng ist. Aber sie wartete nicht auf den Traumprinzen. Sie will sich das Schloss selbst kaufen. Als sie überlegt, wie, macht ihr eine Freundin, die Friseurin ist, einen Vorschlag: Bille soll mithilfe eines angeblich magischen Regenschirms schönes Wetter verkaufen. Und die Idee funktioniert. Bille bekommt Geld dafür, dass sie mit ihrem Regenschirm für gutes Wetter sorgt. Allerdings wird die gute Idee irgendwann schwierig, nicht nur, weil ihr eine gemeine Mitschülerin Ärger mit einer eigenen Geschäftsidee macht. Auch ihre Freundinnen wollen plötzlich Geld verdienen. Am Ende gibt es ein ziemliches Chaos an der Schule und Billes Mama darf auch nichts von ihrem Geschäft erfahren. Hilfe bekommt Bille dann plötzlich von unerwarteter Seite. Das Buch ist schon lustig, weil es immer wieder unerwartete Wendungen nimmt und weil die Hauptfigur ihren Traum selbst in die Hand nimmt. Ein bisschen merkwürdig ist nur, dass ihre Mutter so dagegen ist, wenn jemand Geschäfte macht. Trotzdem kann man sich gut in Bille einfühlen, weil sie ein ganz normales Mädchen ist. Und man sieht, dass man es einfach einmal versuchen muss. Für alle Mädchen, die nicht einfach auf den Traumprinzen warten wollen! Hier ein kleiner Textauszug: „Was kostet das Schloss?“, fragte Bille neugierig. „Steht da irgendwo ein Preis?“ – „Ich glaube fast, du meinst es ernst“, brummte Papa. Gutmütig, wie er war, öffnete er mit einem Mausklick ein neues Fenster und da stand die größte Zahl, die Bille je in ihrem Leben gesehen hatte. Sie vergaß einen Moment lang zu atmen. Die Zahl war toll. Sie war geradezu magisch. Es musste viel, viel mehr als tausend sein. Es war der Augenblick, in dem Bille auf einmal ganz genau wusste, was sie wollte. Katharina, 6. Klasse

Mount Caravan von Anna Ruhe Am Anfang ist die Hauptfigur eigentlich nicht sehr sympathisch. Jake hat keine Eltern, wird von seinen Mitschülern gemobbt und die Lehrer mögen ihn auch nicht. Dann kommt er aber an eine neue Schule, die ganz anders ist. Dort gibt es kein Mathe oder Deutsch. Da liest man stattdessen in einem Buch, in dem stehen nicht nur Geschichten, sondern man kann seine eigene Vergangenheit darin lesen und manchmal auch seine eigene Zukunft. Außerdem besteht diese Schule vor allem Wohnwägen, da die Schule mit jedem Semester an einen anderen Ort zieht. Und dort gibt es auch immer wieder neue Fächer, z. B. Höhlenerkundung oder Klettern. Mit der Zeit wird das Buch deshalb auch ganz schön spannend. Man will nämlich wissen, was als nächstes Ungewöhnliches passiert. Und dann erfährt Jake auch noch, dass das besondere Buch geklaut werden soll. Und er spielt dabei eine Rolle. Ich fand das Buch toll, denn ständig passiert etwas Neues. Es ist spannend und auch ab und zu lustig und einfach ungewöhnlich. Nur die Figuren könnten etwas mehr dargestellt werden. Vielleicht passiert das ja in einem zweiten Band, denn dafür bietet das Buch noch viele Möglichkeiten. Das Buch ist für alle etwas, die durchaus Fantasy mögen, aber nicht so auf Elfen, Trolle oder Zauberer abfahren. Kaspar, 7. Klasse

Rezension zu „Erdbeersommer“ von Ilona Einwohlt
In dem Buch „Erdbeersommer geht es darum, das Liv in den Sommerferien zu ihrer Tante an die Nordsee auf den Reiterhof fährt. Liv freut sich schon sehr auf einen perfekten Sommer, doch dann verliebte sie sich zudem dort noch in einen Jungen, namens Jan, der ist jedoch als Mädchenheld und scheinbarer Fußballstar bei allen unbeliebt ist. Dann fällt Liv auf, dass Jan ein Geheimnis hat, über das keiner reden will. Was mir besonders am Buch gefallen hat ist, dass der Einband sehr ansprechend gestaltet ist und dass es insgesamt ein schönes und gut lesbares Buch ist, vor allem für den Sommer oder die Sommerferien. Man kann der Handlung leicht folgen, die Sprache ist nicht zu anspruchsvoll und da es sich um eine Ich-Erzählerin handelt, kann man sich auch gut in die Figur einfühlen. Es dreht sich zwar viel um Pferde, aber auch wenn man kein Pferde-Narr ist, ist es trotzdem interessant. Manchmal gehen die genauen Beschreibungen aber auf Kosten der Spannung, was das Einzige ist, was mir nicht so gut gefallen hat. Ich kann es empfehlen, für Mädchen, Pferdenarren und alle, die einfach eine schöne, aber durchaus spannende Liebesgeschichte lesen wollen! Eva, 7. Klasse


 

 

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