Eure offenen Fragen vom Weltbild Kinderbuchfestival 2021

Eure offenen Fragen vom Weltbild Kinderbuchfestival 2021

Wir haben eure offenen Fragen vom Weltbild Kinderbuchfestival 2021 zusammengestellt.

Mit einem Klick auf das Cover werdet ihr direkt zu den Fragen weitergeleitet:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Welches ist deine Lieblingsperson aus den Lotta-Büchern?
Alice Pantermüller: Ich mag natürlich alle meine Figuren (sogar Frau Kackert) – aber besonders gern mag ich Paul. Der ist so ein richtiger Nerd, ein bisschen anders als die anderen … Aber er macht sein Ding! Er hat viele Interessen, kann sich für vieles begeistern, und ihm ist es egal, was andere über ihn denken.

 

Wann haben Sie Ihr erstes Buch veröffentlicht?
Alice Pantermüller: Der erste Lotta-Band „Alles voller Kaninchen“ erschien im Januar 2012.

 

Wie kommen Sie immer auf den ganzen Quatsch, den Lotta und Cheyenne machen?
Alice Pantermüller: Der Quatsch entsteht von ganz allein … Lotta und Cheyenne haben eine Idee, die vielleicht gar nicht so schlecht oder verrückt ist, aber die Umsetzung klappt meistens nicht so, wie sie sich es vorstellen, alles geht schief … und so entsteht viel Quatsch.

 

Wird Lotta Anton bekommen?
Alice Pantermüller: Ehrlich gesagt weiß ich noch nicht, ob Lotta Anton bekommen wird. Ich kann nämlich auch ihre Eltern verstehen: Wenn Lotta erst mal einen Hund hat, dann ist er immer da und sie muss sich immer um ihn kümmern. Und ich als Autorin muss mich dann auch um ihn kümmern und z.B. entscheiden, was mit Anton passiert, wenn die Familie in den Urlaub fährt.

 

Haben Sie schon einmal Bücher über Tiere geschrieben?
Alice Pantermüller: Ja, ich habe z.B. die Reihe „Poldi und Partner“ geschrieben. Poldi ist ein Meerschweinchen und seine Freunde sind ein Hund, ein Kätzchen, ein Papagei, ein Affe … und noch weitere Tiere, die zusammen Abenteuer erleben.

 

Hat an den anderen Büchern auch Daniela Kohl mitgearbeitet?
Alice Pantermüller: Mit Daniela Kohl zusammen habe ich außer Lotta auch die Reihe „Linni von Links“ gemacht sowie die Leseanfänger-Bücher von Milla und den magischen Tieren.

 

Woher haben Sie die Inspiration zu den Namen der Bücher?
Alice Pantermüller: In allen Lotta-Buchtiteln taucht ja ein Tiername auf. Wenn ich weiß, welches Tier es sein wird, überlege ich mir mit den Leuten vom Arena-Verlag zusammen einen möglichst lustigen Titel, in dem das Tier vorkommt.

 

Woher haben Sie die Namen der Figuren?
Alice Pantermüller: Nach einigen Namen googele ich lange im Internet und schreibe dann Listen, aus denen ich mir den passendsten Namen aussuche – andere Namen sind sofort da und ich weiß: Diese Figur muss genau so heißen! Das war z.B. beim Namen „Lotta“ der Fall, aber auch bei „Gisela Kackert“.
Über den Namen „Cheyenne“ hingegen habe ich länger nachgedacht.

 

Wie erfindet man eine ganze Geschichte?
Alice Pantermüller: Um eine ganze Geschichte zu erfinden, brauche ich zunächst ein Thema (z.B. „Reise nach Schweden“ oder „Klassenfahrt“). Dann überlege ich mir, was alles im Rahmen dieses Themas passieren kann, was schiefgehen kann … denn es muss immer etwas passieren, damit es nicht langweilig wird. Schließlich schreibe ich noch ein Exposé, das ist eine Inhaltsangabe der Geschichte, die ich plane.
So weiß ich schon vor dem Schreiben, was alles passieren und wie die Geschichte enden wird. Dadurch ist es nicht schwierig, die ganze Geschichte zu Ende zu schreiben.

 

Wie lange dauert es eine Geschichte zu schreiben?
Alice Pantermüller: Das hängt von der Geschichte ab. Eine Lotta-Geschichte schreibe ich in etwa drei Wochen (Daniela Kohl braucht viel länger für die vielen tollen Bilder!), aber wenn man ein dickeres Buch mit wenigen (oder gar keinen) Illustrationen schreibt, dann kann man auch Monate daran sitzen – oder sogar Jahre.

 

Kommen neue Charaktere dazu?
Alice Pantermüller: In den Lotta-Büchern kommen immer mal wieder neue Charaktere dazu. So ist im Band „Und täglich grüßt der Camembär“ z.B. Rémi zum ersten Mal aufgetaucht – und ist mittlerweile natürlich fester Bestandteil der Reihe. Später dann erscheinen Lottas Cousin Lasse und ihre Cousinen zum ersten Mal, Lotta bekommt neue Lehrer, Cheyennes Papi und ihr kleiner Halbbruder spielen plötzlich eine Rolle und so weiter.

 

Wir mögen die Hörspiele so gern und die Stimme der Lotta. Mögen Sie die auch? Sie macht die Geschichte oft noch lustiger.
Alice Pantermüller: Ja, die Lotta-Hörspiele sind toll und etwas ganz Besonderes, da sie ja richtige „Hörerlebnisse“ sind mit vielen unterschiedlichen Stimmen und Geräuschen. Ich finde Lottas Stimme auch klasse und richtig passend – man hört gar nicht, dass die Sprecherin Katinka Kultscher mittlerweile schon einige Jahre älter ist als Lotta.

 

Wird Pauls Vater einmal vorkommen?
Alice Pantermüller: Ja! Im Band 18, den ich gerade schreibe, hat Paul Geburtstag, und an dem Tag ist sein Vater auch endlich mal mit dabei.

 

Was ist ihr Lieblings-Lotta-Buch?
Alice Pantermüller: Ich mag natürlich alle Bände … aber am liebsten die, in denen Lotta unterwegs ist, weil in den Büchern besonders viel passiert. Also z.B. ihre Reise nach Schweden im 6. Band oder ihre Klassenfahrt an die Ostsee in Band 8.

 

Wie kamen Sie auf die Idee zu „Mein Lotta-Leben“?
Alice Pantermüller: Ich wollte vor einigen Jahren eine Geschichte mit einem Mädchen als Hauptfigur schreiben – als Comic-Tagebuch. Damals war diese Form nämlich noch ziemlich neu. Das Mädchen sollte ziemlich normal sein, aber ständig verrückte Sachen erleben, weil ihr Umfeld so gar nicht normal ist: Ihre beste Freundin, ihre Eltern, ihre Brüder – alle sollten sie ihre Macken haben.
Andererseits: Wer hat die nicht?

 

Wie kamen Sie auf die Idee zu Frau Kackert?
Alice Pantermüller: Lotta sollte eine Lehrerin bekommen, die einen ungewöhnlichen Namen hat – und gleichzeitig so wenig Humor, dass sie es überhaupt nicht ertragen kann, wenn man sich über diesen Namen lustig macht. So war es von vornherein klar, dass es immer wieder Ärger mit dieser Lehrerin geben und dass es mit ihr nie langweilig werden würde.

 

Wie kamen Sie auf die Idee, dass die Bücher immer nach einem Tier benannt sind?
Alice Pantermüller: Die Idee kam vor dem zweiten Band vom Verlag. Der erste Band hieß ja „Alles voller Kaninchen“ und irgendjemand, ich weiß schon gar nicht mehr, wer es war, hatte die Idee, dass in jedem weiteren Titel ebenfalls ein Tiername auftauchen soll. Es war also gar nicht meine Idee – auch, wenn ich sie richtig gut finde.

 

Woher nimmst du deine Ideen?
Alice Pantermüller: Die meisten Ideen kommen einfach aus meinem Kopf. Wenn ich weiß, worum es in einem neuen Band gehen soll, dann entwickelt sich die Geschichte fast von allein. Häufig fällt mir sogar während des Schreibens noch etwas Überraschendes und Witziges ein.

 

Ich habe die ersten vier Bände gelesen. Wann erfährt man mehr über Heesters?
Alice Pantermüller: Im 5. Band wirst du ein kleines bisschen mehr über Heesters erfahren … aber ich denke, das reicht noch nicht, denn ich bekomme sehr viele Nachfragen nach ihm. Ich muss wohl noch mal einen richtigen Heesters-Band schreiben!

 

Wie kamen Sie auf die Idee mit der Schildkröte Heesters?
Alice Pantermüller: Auf Heesters bin ich gekommen, weil Lotta ja so gern ein Tier haben möchte. Natürlich am liebsten ein „richtiges“ Tier, also einen Hund oder ein ganz kleines Schaf. Aber natürlich wäre es zu einfach gewesen, ihr ein Wunschtier zu schenken. In einem Buch braucht man ja immer Probleme und Konflikte, damit es spannend bleibt – also hat sie eine „langweilige“ Schildkröte bekommen, die immer nur im Weg herumliegt.

 

 

Für ein paar Antworten auf eure Fragen mussten wir die Illustratorin Daniela Kohl bitten:

Werden die Bilder für „Mein Lotta-Leben“ mit der Hand oder am Computer gemacht?
Daniela Kohl: Bis zum Band 15 (Wer den Wal hat) habe ich noch alles auf Papier erst mit Bleistift skizziert und dann mit Tinte und Feder reingezeichnet.
Jetzt mache ich meine Skizzen auf einem digitalen Zeichenboard, was eine enorme Arbeitserleichterung ist, weil dieser ganze Prozess von Ausdrucken, wieder einscannen und einpassen wegfällt. Aber die Reinzeichnung mache ich immer noch mit Tinte und Feder auf Papier.

 

Warum trägt Chanell im neuen Lotta-Buch andere Pantoffel?
Daniela Kohl: Chanell hat neue Puschen, weil die alten sicher schon kaputt sind, dachte ich mir, sie trägt sie ja sehr oft und manchmal sogar draußen … außerdem ist sie gerade im Meerjungfrauenfieber und da fand ich Fischprinzen sehr passend als Hausschuhe.

 

 

 

 

 

 

 

Klara: Wie viele Ähnlichkeiten haben Lucy und Chilly Wuff?
Sabine Zett: Äußerlich: Sie sind beide mittelgroß und Mischlingshündinnen. Charakterlich: Lucy und Chilly sind beide aufs Essen versessen und passen immer auf, was das Familienrudel so macht.

 

Lea: Wenn Sie die Bilder nicht selbst malen. Sieht Chilly so aus, wie Sie sich das vorgestellt haben?
Sabine Zett: Ja, ich hatte in meinem Kopf so ein gewisses Bild und habe der Illustratorin Barbara Fisinger das auch so vorab beschrieben. Sie hat es so umgesetzt und Chilly sogar noch viel viel süßer und witziger gezeichnet!

 

Ben: Wie alt ist Chilly?
Sabine Zett: Chilly ist ungefähr fünf Jahre alt

 

Emma: Denken Sie, dass Hunde wirklich so viel verstehen und denken?
Sabine Zett: Ich denke, dass Hunde sehr klug sind und ganz genau ihre Menschen beobachten. Sie fühlen, wenn es einem nicht gut geht und sie sind wirklich treue Begleiter und Freunde für ihr menschliches Rudel.

 

Max: Ist Chilly die Chefin oder die Menschen?
Sabine Zett: Rudelführer sind schon Groß-Frauchen und Groß-Herrchen, dann Lavinia und Jasper, aber Chilly sieht sich auch gern als Chefin :-)  Trotzdem ist sie gut erzogen und hört auf die Kommandos, die sie von ihren Menschen gelernt hat.

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